Update: Die gesamte Odysee von Jürgen beim Versuch, den hier Musicbon genannten Tonträger zu kaufen, kann nun nachgelesen werden.
Update: OK, scheinbar wird das Trauerspiel auch nun hierzulande zur traurigen Wahrheit.
Der Knaller des Tages kommt von Sony: Nach etlichen anderen Plattenfirmen kommt auch dieses Unternehmen auf den Trichter, digitale Musik ohne Kopierschutz anzubieten. Doch in welcher Form (Musicpass) ist einfach lachhaft. Ich möchte den Verantwortlichen zitieren:
We believe people want a physical product as part of their music purchase, and these cards speak directly to that desire — they have great graphics and a quality look and feel that will make them highly collectible.
Damit wir uns verstehen: Sony bringt allen Ernstes Plastikkarten im Wert einer CD (keine einzelnen Songs) auf den Markt, die gesammelt werden dürfen und daheim dann freigeschaltet werden, um dann noch die Lieder der CD herunter zu laden. Vielleicht sogar ohne Installation einer Zusatzsoftware.
Für vollständige Informationen verweise ich euch auf diesen amüsant geschriebenen Verriss von Marco Arment und die sinngemäße deutsche Übersetzung.
1 Kommentar zu “Sonys grandiose Verbreitung DRM-freier Musik”
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8. Januar 2008 um 21:59 Uhr
müssig, über die verzweifelten Versuche einer Industrie, die das digitale Zeitalter verschlafen hat und es jetzt mit den dümmsten Massnahmen einholen will, zu schreiben. Ich tue es trotzdem und hole mir doch mal ein Album aus dem iTunes-Store…